Am zweiten Juni 1999 wurde ich in Haag am Hausruck geboren. Schon früh begann ich, mich mit den tiefgründigen Fragen des Lebens und des Todes zu beschäftigen: Wo kommen wir her, warum sind wir hier, warum sind wir so, wie wir sind, und was ist der wahre Ursprung unseres Seins? Diese Fragen weckten in mir eine unstillbare Sehnsucht nach Wissen. Ich wollte verstehen, was ich erlebe, warum ich es erlebe und welchen tieferen Sinn es hat.
Durch umfassende Erlebnisse und Begegnungen, auch auf meinen Reisen nach Peru, wurde mir klar, dass die wahre Weisheit nicht im Außen liegt, sondern in einem selbst. Diese Erkenntnis markiert den Beginn einer nie endenden Zeit der Bewusstwerdung. Ich lernte, mich selbst zu lehren und meine eigenen Erfahrungen zu deuten. Ich erkannte, dass der größte Lehrer das Leben selbst ist – die Kunst, bewusst zu leben und sich selbst zu beobachten, getragen von dem tiefen Verständnis der hermetischen Lehren nach Hermes Trismegistos.
Eine prägende Phase in meinem Leben führte mich dazu, intuitiv mit dem Malen zu beginnen, und mein einzigartiger Stil nahm Gestalt an. Seither bringe ich meine innere Welt durch Farben, Formen und Strukturen nach außen, um mich dadurch zu reflektieren und mithilfe dieser Reflexion mein Potenzial zu entfalten. Dieser schöpferische Prozess gewährt mir tiefe Einblicke in unterschiedlichste Welten meiner Selbst. Die Malerei entwickelte sich zu einem Medium, das das für mich Unaussprechliche formuliert.
Bislang habe ich zwei Serien geschaffen und finalisiert. Die erste Serie, genannt „Reisen durch die Galaxie“, entführt den Betrachter in traumhafte, interstellare Welten, die Raum bieten, die eigene innere Welt zu erfahren und zu reflektieren. Es ist mir eine Freude, diese visuellen Erlebnisse zu teilen und einen Austausch über die Wahrnehmung des Unbekannten anzuregen.
Die zweite Serie, „Wege“, thematisiert die unterschiedlichen Lebenspfade, die wir alle beschreiten. Diese Arbeiten laden ein, die Komplexität und Individualität des Menschseins sowie die damit verbundenen Erfahrungen zu erforschen, anzunehmen und bieten Raum zur Identifikation und Empathie.
Derzeit formt sich in mir ein klarer visionärer Entwurf, der Ursprung meiner nächsten Serie, inspiriert von der peruanischen Kultur, der Welt der Bäume und Pflanzen, der damit verbundenen Medizin sowie unzähliger weiterer Eindrücke aus dem Regenwald und aus dem Leben auf der Erde.
Peru
Arbeit mit Frequenzen
Das dritte hermetische Gesetz besagt, dass alles in Bewegung ist – alles schwingt. Jede Materie, jedes Organ und jede Zelle im menschlichen Körper besitzt eine bestimmte Frequenz, die für ihre Funktion wichtig ist. Gerät diese aus dem Gleichgewicht, kann es zu Störungen im Körper kommen. Durch gezielte Frequenzanwendungen ist es möglich, bestimmte Bereiche des Körpers wieder in ihre natürliche Schwingung zu bringen. So können Organe in ihrer Funktion unterstützt, die Hormonproduktion angeregt und das allgemeine Wohlbefinden verbessert werden. Frequenzen wirken dabei nicht nur körperlich, sondern auch auf emotionaler und mentaler Ebene - und das nachhaltig. Die Idee dahinter ist, dass viele Beschwerden einen tieferliegenden Ursprung haben. Wenn dieser erkannt und angesprochen wird, kann Regeneration oft leichter geschehen. Die Arbeit mit Frequenzen hilft dabei, den Körper auf allen Ebenen neu auszurichten – ähnlich wie ein Instrument, das gestimmt wird, um harmonisch zu klingen.